GuSp Frühlingslager 2026

Sich selbst und die eigene Rolle im Team einschätzen, einen Abend im Casino verbringen und das Herumkämpfen mit der österreichischen Bürokratie – ohne es zu wissen lernten die GuSp am diesjährigen Frühlingslager die Komplexität des Erwachsenenlebens kennen!

Doch ganz so ernst, wie das jetzt klingen mag, ging das Wochenendlager vom 14. – 15. März 2026 natürlich nicht vonstatten. Im neu gebauten, topmodernen Pfadfinder*innenheim Berndorf angekommen wurden erstmal verschiedene Spiele gespielt. Doch am frühen Nachmittag war schon das Köpfchen der Kinder und Jugendlichen gefragt: Welche 15 Gegenstände sollte man unbedingt dabeihaben, wenn man auf einer einsamen Insel strandet? Und findet man die Lösung zu dieser Problemstellung besser alleine oder im Team? In einem abenteuerlichen Szenario wurde so festgestellt, dass das Gesamtergebnis einer Gruppe oft das Ergebnis einer Einzelleistung übertrifft.

Nachher füllten die GuSp einen Fragebogen aus, durch den sie sich mit ihrer eigenen Rolle in einer Gruppe beschäftigten. Kooperationsspiele rundeten diesen gemeinschaftsorientierten Nachmittag ab.

Am Abend forderten die Kinder und Jugendlichen in einem Kindercasino in Verbindung mit kleinen Challenges ihr Glück heraus. Wir freuen uns sehr, berichten zu dürfen, dass unter dem Sternenhimmel im Rahmen einer feierlichen Verleihung fünf GuSp ihr Halstuch verliehen bekamen beziehungsweise ihr Versprechen erneuerten.

Am Sonntag zeigten die GuSp ihre Hilfsbereitschaft. Ein schusseliger Postbote hat am Lagerplatz all seine Briefe verloren! Die GuSp schritten rasch zur Tat, sammelten die Briefe ein und brachten sie zu verschiedenen Postämtern. Hier wurden sie jedoch schnell mit dem Umgang mit der österreichischen Bürokratie geschult, denn die Beamt:innen vergaben anfangs die Belohnung für die verschiedenfarbigen Briefe recht willkürlich und mussten auch immer weg zu dubiosen Meetings oder Telefonaten – oder einfach zur nächsten Mittagspause! Da hat sich dann schon der eine oder andere GuSp mit dem Schwarzmarkt vertraut gemacht…

Mit nur 9 Kindern waren wir dieses Mal eine erstaunlich kleine Truppe, aber so gab es in der darauffolgenden Heimstunde nur umso mehr von den spannenden Erlebnissen zu erzählen.