Am 7. Und 8. März 2026 genossen die WiWö eines der ersten richtig schönen Frühlingswochenenden in Berndorf. Passend zum Weltfrauentag bekamen wir dabei Besuch von einer der wohl stärksten weiblichen Figuren überhaupt: Pippi Langstrumpf!
Schon die Anreise war recht abenteuerlich – besetzten wir doch mit über 30 Personen fast vollständig einen alten ein-Wagon Dieselzug, der etwas aus der Zeit gefallen schien. Nach schier endlosen 10 Minuten Fußmarsch erreichten wir dann das uns bisher unbekannte Pfadfinderheim in Berndorf. Dies verfügt neben einem großen Garten sogar über eine eigene Bühne.
Auch von der kuschligen Schlafsituation ließen sich die rekordverdächtigen 27 WiWö nicht abschrecken, da sie sich ja (meistens) sehr lieb haben.
Nachdem wir theatralisch ausprobiert hatten, was man mit so einer tollen Bühne alles machen könnte, wenn sie denn frei wäre, wagten wir uns noch in den nahe gelegenen Wald. Der bot neben etwas Steigung auch wirklich coole Überraschungen: ein Teil des Weges musste kletternd zurückgelegt werden und ein anderer war die reinste Rutschpartie.
Nach dem Abendessen durften wir drei WiWö, die das Versprechen abgelegt haben, nun offiziell in unserer Meute begrüßen. Wir gratulieren Thari, Cora und Darsie ganz herzlich!
Zu guter Letzt machten wir es uns beim Lagerfeuer gemütlich – warm war es nicht, aber dennoch weniger eisig als im Herbst! Neben dem Lagerfeuer zogen uns auch die Sterne in ihren Bann, und so philosophierten wir ein bisschen über die Ausdehnung des Universums, Aliens und Reisen zur Sonne.
Das wunderschöne Wetter setzte sich am Sonntag unbeirrt fort und so verbrachten wir fast den ganzen Tag draußen. Alleine taten wir das jedoch nicht, denn schon in der Früh bekamen wir Besuch von einer noch sehr kindlich aussehenden 81-Jährigen mit zwei knallroten, abstehenden Zöpfen: der einzig wahren Pippi Langstrumpf. Sie bat uns um Hilfe, denn sie hatte einen Plan. Zum Weltfrauentag wollte sie ihre Erschafferin, Astrid Lindgren, sichtbarer machen und Informationen über sie für eine zukünftige Ausstellung zusammentragen. Dafür entschied sie sich für uns, denn schließlich teilen die Pfadfinderei und Astrid Lindgren ein Geburtsjahr, 1907.
Pippi hatte gleich viele ihrer Freund*innen mitgebracht: Annika, Tommy, der Geist von Astrid Lindgren und Kleiner Onkel waren auch mit den der Partie. Nur Herr Nilsson musste wegen Katzenschnupfen leider aussetzen… immer diese interkulturelle Verständigung.
Nachdem wir Pippis Goldstücke, die von den Landstreichern entwendet worden waren, wieder gefunden hatten, halfen wir, mehr über Astrid Lindgren in Erfahrung zu bringen. Wir demonstrierten unsere Stärke im Scheibtruhenrennen, setzten uns mit dem Erwachsensein sowie mit Autoritäten auseinander, eiferten Pippi im Sachensuchen nach, lösten Rätsel über Astrid Lindgren und bastelten uns sogar unseren eigenen Kleinen Onkel.
Zum Dank für all unsere Mühen spielte Pippi mit uns noch eines ihrer Lieblingsspiele: „den Boden nicht berühren“. Dabei entstanden drei abenteuerliche Parcours durch das Haus.
Inspiriert und bestärkt von Pippi blicken wir nun voller Vorfreude auf einen aktionenreichen Pfadi-Frühling, in dem uns sicher nicht fad wird.





