Die WiWö am explosiven Gruppenpfingstlager 2026 in WassergSPRENG

Nach langen 2 Jahren ging es endlich wieder auf Gruppenpfingstlager – und die WiWö waren mittendrin!

Schon die Anreise führte uns an einem Abenteuerspielplatz vorbei und so kamen wir umso erheiterter am Lagerplatz an, den viele schon vom letztjährigen Pfingstlager kannten.

Wölfe oder doch Äffchen?

Am Nachmittag beschäftigten wir uns dann mit Gummienten. Ja, wirklich. Diese Gummienten hatten den sehnlichen Wunsch, den Bach entlang zu rutschen. Da zögerten die WiWö nicht lange und bauten aus alten Regenrinnen, Holz und viel Kreativität Gummientenabschussrampen… äh – rutschen. Einige Staudämme durften natürlich auch nicht fehlen – nicht, dass uns die neuen Haustiere gleich wieder abhauen!

Am Abend gab es dann das nächste große Highlight: ein Lagerfeuer mit der gesamten Gruppe. Schon müde vom Tag ließen wir uns von unseren Lieblingsliedern, tragischen Liebesgeschichten und den Heldentaten berühmter Ritter mitreißen, wie immer präsentiert von den besten Entertainer*innen der Gruppe.

Der nächste Tag begann buchstäblich mit einem Knall. Gleich in der Früh besuchten uns nämlich Alfred Nobel und sein Komitee. Was sie zu erzählen hatten war jedoch nicht nur Schall und Rauch, sondern handelte von sehr bewundernswerten Persönlichkeiten: Friedensnobelpreisträger*innen. Die brennende Frage war, wer ist denn nun der oder die Beste der Besten? Im Rennen um den super-allerbesten 120-Jahre-Jubiläumsnobelpreis waren Mutter Teresa, Henry Dunant, Mahatma Ghandi, Malala, Nelson Mandela, Bertha von Suttner, der Dalai Lama und Tawakkol Karman. Nun lag es an den Kindern und Jugendlichen, herauszufinden, wer diesen tollen Preis wirklich verdient hat. So kletterten sie ihren Träumen entgegen, fanden ihren inneren Frieden, bemalten Friedensplakate und vieles mehr.

Alfred Nobel bei seinem fulminanten Auftritt

Schlussendlich waren die Preisträger*innen mit der Auswertung jedoch nicht sehr zufrieden und entschieden, sich in einem Völkerballturnier zu messen. In einem riesigen Achteck legten alle Altersstufen sich ins Zeug, während sie, aufgrund der anhaltenden Hitze, ausgiebig aus dem Wasserschlauch „gegossen“ wurden. Besser so, vielleicht wäre sonst wieder etwas explodiert. Letztendlich merkten jedoch sowohl sie als auch die Nobelpreisträger*innen, dass sich zu bekriegen nicht die Lösung sein kann und gingen zu friedlichem Protest über.

Dankbar, dass wir sein Dilemma gelöst hatten, verabschiedeten sich Alfred Nobel und seine Gefolgschaft und wir kehrten in unseren Lageralltag zurück.

Für unsere „alten“ WiWö hielt der Tag noch ein besonderes Abenteuer parat: sie durften einen Nachmittag lang bei den Guides und Spähern, der nächsten Altersstufe, schnuppern. In Zwischenzeit beschäftigten sich die jüngeren WiWö mit ihrem Körpergefühl und bereiteten unter anderem Barfußparcours für einander vor.

Ein weiteres Highlight dieses aufregenden zweiten Lagertages wartete am Abend auf die WiWö. Es war nämlich endlich wieder so weit und wir durften sechs WiWö ihren Dschungelnamen und zweien einen Stern verleihen. Wir gratulieren Velia, Musang, Limosa, Morina, Ikki und Tamia herzlich zum Versprechen sowie Favea und Marani zum zweiten bzw. ersten Stern!

Am Abreisetag wurde fleißig gepackt und unermüdlich weitergespielt, was manchmal ganz schön kaaotisch sein kann. Nach einer kurzen Wanderung zurück und einer zweiten Runde auf dem Spielplatz kamen wir erschöpft aber sehr glücklich wieder in Alterlaa an.