Das diesjährige Gruppensommerlager kann auf vielerlei Art zusammengefasst werden. Eine Woche Sonne, eine Woche Regen. Lagerspirit mit Natur ohne Internet. Packma‘ neue und alte Interessen. Wasserfall-Magie. Lässig und legeres Zusammenkommen.
In alldem hielten die WiWö auf einer Seite des Baches die Stellung, die Lagerplatzstufen auf der anderen.












Doch die WiWö waren dabei nicht alleine: wir lernten zwei sehr außergewöhnliche Reisegruppen kennen, mit denen wir von Waldbauten in Norwegen bis Boccia in Kambodscha die Welt entdeckten. Bei diesen neuen Freunden handelte es ich um niemand Geringeren als Eisbären und Pinguine, die bereits jahrelang eine Internetfreundschaft gepflegt hatten und sich nun endlich einmal persönlich treffen wollten. Und wo wäre das naheliegender als zwischen Nord- und Südpol, genau am Äquator?
Dieses Unterfangen gestaltete sich jedoch etwas schwierig. Denn obwohl Chef-Pingu den Plan und alle Checklisten hatte, drifteten die Pinguine dank des Putzfimmels, der Snack-Obsession und des Tanzfiebers seiner Mitreisenden immer wieder ab. Auch bei den Eisbären sah es nicht besser aus. Während Tüftel-Bärli zweitweilen an Lösungen arbeitete, waren Verpeilo-Bärli und Fashion-Bärlis trotz guten Willens oft anderwärtig beschäftigt. Gut dass die WiWö bei allen Abenteuern beriet waren, tatkräftig mitzuhelfen. So knackten wir etwa das Rätsel der Grenzpolizei, um weiterreisen zu dürfen und lüfteten das Geheimnis rund um die verschwundenen Gegenstände des Pinguin-Onkels.
Umso größer war die Freude, als sich die beiden bunten Truppen nach knapp zwei Wochen zick-zackiger Reisezeit endlich am Äquator trafen. Voller Dankbarkeit luden sie die WiWö in ihre legendäre Disco ein, der auch einige der anderen Stufen nicht widerstehen konnten – eine unvergessliche Party!









Auch wenn sie nicht gerade für Eisbären und Pinguine Pfade fanden, genossen die WiWö das Lager in vollen Zügen. Innerhalb der WiWö-Meute lernten wir etwa alle unsere Talente besser kennen. In einer abendlichen Show konnten die WiWö ihre breit gefächerten Talente zum Besten geben. Diese reichten von Zaubertricks bis Tanzperformances. Als Jury kamen 5 hochqualifizierte coole Kids, die die Darbietungen nach ihrer Instagram-tauglichkeit und Energetik bewerteten.




Abgesehen davon ist einer der spannendsten Aspekte eines Gruppensommerlagers der Kontakt und Austausch mit den „Großen“ aus den anderen Stufen. Jener fand nicht nur an gemeinsamen Lagerfeuern und in der Freizeit statt, sondern diesmal auch in sogenannten „Packerln“. In diesen „Packerln“ absolvierten wir in quer über die Stufen durchgemischten Gruppen Workshops zu Themen wie Bodenzeichen, vietnamesisch Kochen, Kampfsport oder Knobelspiele. Vielleicht haben wir für die nächstjährige Talenteshow also noch mehr herzuzeigen?
Ein weiteres Highlight war unser Gruppenausflug, der zwar anders als geplant indoor in einer Therme statt in einem Wasserpark stattfinden musste, aber dennoch ein voller Erfolg war. Wir rutschten und strudelten unseren Weg durch den Tag, bis wir uns schweren Herzens wieder trockenlegen mussten.












Fast wären uns außerdem ein paar Lieder aus dem Liederbuch entkommen! Wie man „Über den Wolken“, einen toten Hahn oder ganze 99 Stück Luftballons wieder einfängt, fragt ihr euch? Nun, genau das fragten sich die WiWö bis RaRo anfangs auch! Doch schließlich schafften sie es mit viel Charme und Überzeugungskunst, den Lieder-Gestalten ihre Wünsche zu erfüllen und sie aus unserer Welt wieder in die Liederwelt zurückzubefördern.
Wir blicken auf einen sehr gelungenen Jahresabschluss zurück und können den Neuanfang, inklusive Wiedersehen, kaum erwarten!




