Am 15. und 16. April verbrachten die GuSp das Frühlingslager in Baden. Während der Aufstieg zum Pfadiheim, welches hoch oben auf einem Hügel lag, uns zwar einiges an Kraft kostete, war der Ausblick auf die Stadt und die umliegende Landschaft die Anstrengung auf alle Fälle wert. Nachdem sich die Kinder und Jugendlichen in ihren Zimmern eingerichtet hatten, begannen wir das Lager mit Fragen zum Kennenlernen und dem Basteln eigener Lagerabzeichen, entweder durch Besticken oder Bemalen eines Stoffabschnitts. Am Nachmittag konnten sich die GuSp gezielt ihren Interessen und Fähigkeiten widmen: In Workshops, in die sie sich selbst einteilen konnten, lernten die GuSp, einen Seilzug zu bauen, wurden in die Künste des Feuermachens eingewiesen oder backten drei wirklich vorzügliche Tartes – Apfel, Nektarine und Linzer Torte –, die es nach dem Abendessen als Nachtisch für alle gab.




Nach unserem „Fruitcorner“, einer Jause, in der es verschiedenes aufgeschnittenes Obst gibt, befassten sich die GuSp damit, wie man sich eine eigene Meinung bildet, diese anderen gegenüber äußern kann und wie sich durch ein gemeinsames Gespräch eine Meinung auch weiterentwickeln kann. Dies wurde spielerisch unter anderem anhand der Frage, welche Farbe denn Strom habe, erarbeitet. Weiters konnten die GuSp das Pfadileben aktiv mitgestalten, indem sie ganz alleine die Flappa, unser Morgenritual auf Lagern, für den nächsten Tag planten, die wirklich ein voller Erfolg wurde. Nach der Dämmerung galt es beim Abendgeländespiel im anliegenden Wald des Kurparks mit Taktik, Schleichen oder durch Geschwindigkeit die Fahnen anderer Teams zu stehlen. Die Knicklichter, welche die Teams in ihre Farben unterteilten, durften als Trophäe behalten werden.

Am Sonntag mussten die Kinder einen Weg über „Eisschollen“ beschreiten, was sie durch Teamwork und gemeinsame Kommunikation auch super schafften. Wie bei jedem Wochenendlager war das Ende dann doch schneller als gedacht da und nach einer unaufregenden Heimreise kamen wir nachmittags in Alt Erlaa an.

